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Nützlinge werden schon seit sehr langer Zeit in gärtnerischen Kulturen eingesetzt. Der biologische Pflanzenschutz beruht auf dem Prinzip "fressen und gefressen werden". Gegen Pflanzenschädlinge wie Blattläuse, Spinnmilben u.a. werden natürliche Feinde eingesetzt, die sich von den Schädlingen ernähren (Räuber) oder sie zur Vermehrung benötigen (Parasitoide). Alle Nützlinge sind vollkommen ungefährlich für Menschen oder Haustiere.
Auch in Haus und Garten können Nützlinge eingesetzt werden, um Pflanzenschädlinge zu bekämpfen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Es ist kein Einsatz von Pflanzenschutzmitteln nötig, wodurch auch keine gesundheitlichen Nebenwirkungen entstehen können. Die Ausbringung der Nützlinge ist einfach und ungefährlich.
In der folgenden Übersicht finden Sie alle wichtigen Schädlinge und ihre natürlichen Gegenspieler. Sie hilft Ihnen, den richtigen Nützling zu finden.
Weitere wichtige Hinweise finden Sie hier.
Was muß für einen erfolgreichen Nützlingseinsatz beachtet
werden?
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Der Nützlingseinsatz sollte so frühzeitig wie möglich erfolgen,
das heißt bereits beim ersten Auftreten der Schädlinge.
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Nützlinge sind Lebewesen mit Ansprüchen an Temperatur und
Luftfeuchte. Es sollten daher möglichst die für jeden Nützling
angegebenen optimalen Bedingungen geschaffen werden.
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Vor dem Einsatz der Nützlinge sollte sechs Wochen lang kein chemischer
Pflanzenschutz mehr durchgeführt worden sein. Falls doch eine Behandlung
stattgefunden hat, geben Sie bitte bei der Bestellung das Mittel mit an, damit
wir entscheiden können, ob ein Einsatz sinnvoll ist.
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Sofort nach dem Eintreffen der Sendung müssen die Nützlinge auf den
befallenen Pflanzen ausgesetzt werden. Sind mehrere Pflanzen befallen, so
sollten diese zusammengerückt werden, damit die Nützlinge von einer
Pflanze zur anderen wechseln können.
Können die Nützlinge nicht sofort ausgebracht werden, dann sind die
Tiere für einige Stunden kühl (10-12°C) und schattig lagerbar.
Nematoden in den Kühlschrank legen.
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